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Mein erster Versuch - tinchen - 31.05.2008 Hallo an @lle , Habe hier im Forum schon viel gelesen und bin immer am Versuchen es umzusetzen,was sich doch aber als schwierig erweist.:sei_gepriesen: Die Beiträge vom Hans sind super erklärt ,aber für ein Anfänger wie mich immer noch böhmische Wälder. Aber wie ihr immer zu sagen meint,üben üben üben . Deshalb heute mal ein vorher/hachher von mir ,was sicher noch in den Babyschuhen steckt(wenn überhabt). Jch hoffe mal ein paar Tip`s von euch zu hören ,wo man denn ansetzt bei dem Bild . Es ist sicher nicht Optimal, aber zum über doch gut oder ? LG Martina und sage schon mal ![]() ![]() ![]() Mein erster Versuch - hsk - 31.05.2008 Hallo Martina, für den ersten Versuch geht das schon in etwa in die richtige Richtung. ;-) Hast Du schon mal den Bearbeitungs-Workshop angeguckt, nämlich hier und hier ? Das sollte eigentlich ein bisschen Ordnung in die böhmischen Dörfer bringen... Zu Deinem Bild: Als erstes solltest Du mit dem intelligenten Lasso den Himmel von der Bearbeitung ausklammern. Der ist nämlich ganz ok und wird nur schlechter. Dann wäre es natürlich hilfreich, wenn wir wüssten, mit welchen Werkzeugen Du im einzelnen gearbeitet hast. Auf den ersten Blick sehe ich einen Farbstich ins Violette. Den bekämpfst Du mit der Farbbalance, indem Du ein bisschen in Richtung Gelb gehst, am besten in der Einstellung "Auto". Mit den anderen Einstellungen musst Du spielen. Die trübe Stimmung kannst Du mit "LMS" auffrischen (siehe Workshop). Die Funktion "Sonnenlicht" wirkt oft Wunder, um ein Bild freundlicher zu machen. Hier kannst Du auch in Richtung kalte bzw. warme Farbtönung gehen sowie die einzelnen Grundfarben rot/grün/blau intensivieren. Zwei ganz wichtige Sachen: zu Beginn der Bearbeitung eine Überprüfung des Bildes in der "Tonwertkorrektur" und ganz zum Schluss das Nachschärfen mit der "Unschärfemaske". Beides ist im Workshop ebenfalls ausführlich erklärt. Ein Fehler, der den meisten Anfängern unterläuft: aus lauter Begeisterung über die tolle Wirkung der Werkzeuge und Funktionen wird gerne übertrieben. Also lieber erst mal sanft bearbeiten und sich das Ergebnis auch mal einen Tag später erneut anschauen. Wichtig dafür: Bilder, die eventuell noch weiter bearbeitet werden sollen, nie als jpg abspeichern, sondern als ufo oder tif. Sie können dann verlustfrei neu geöffnet und gespeichert werden. In ufo bleiben auch die einzelnen Ebenen nach dem Speichern erhalten, alle anderen Formate binden sie ins Bild ein. Gruß, Hans Mein erster Versuch - bluedevil - 31.05.2008 Hans, Deinen Erklärungen lausche ich immer wieder gern. Danke! Mein erster Versuch - Osiris - 02.06.2008 Guten Morgen. Ich hänge mich einfach mal ganz fresch hier mit rein. :erschreck: Hoffe, das Du, Martina, mir nicht böse bist deswegen??!!;-) @ Hans: Hallo. Ich hab da mal eine Frage dazu. Wenn ich die Tonwertkorrektur benutze und sie beim "Strecken" nicht "reagiert", ist dann das Bild OK??? Beim "Angleichen" danach wird es dann ja meistens total falsch. Weiß nicht, wie ich das Beschreiben soll. ![]() ZITAT von Hans: Ein Fehler, der den meisten Anfängern unterläuft: aus lauter Begeisterung über die tolle Wirkung der Werkzeuge und Funktionen wird gerne übertrieben. Hihi, so wie ich das immer gerne mache, gell!!!;-) ![]() Mein erster Versuch - tinchen - 02.06.2008 Hallo Hans danke für deine Erklärungen habe sie davor schon gelesen und auch ausgedruck um sie bei der Hand zu haben . Das 2 Bild ist auch ein Versuch nach deiner Erklärung ,aber es ist doch ziemlich schwierig die richtigen Einstellungen zu finden . Die Unschärfemaske erweist sich als grosse Herrausforderung,weil ich es noch nicht durchschaut habe,deshalb übe ich weiter immer mit deinen Seiten zur Hand . LG Martina Mein erster Versuch - hsk - 06.06.2008 Osiris schrieb:Wenn ich die Tonwertkorrektur benutze und sieBeim Strecken werden ja die vorhandenen Tonwerte über die ganze Bandbreite der "Soll-Werte" verteilt und dadurch Lücken in der Tonwertverteilung gefüllt. Also sollte man folgerichtig eigentlich annehmen dürfen, dass überall etwas vorhanden ist, wenn das Strecken keine Veränderung bringt. Soweit hast Du Recht. Trotzdem würde ich mich darauf allein nicht verlassen. Das Strecken ist keine Kontrolle, sondern eine Funktion. Kontrollieren solltest Du ausschließlich nach dem Histogramm, und selbst dann, wenn dort alles ok scheint, lohnt es sich oft, nach Bauchgefühl mit den Reglern zu spielen, auch mit dem Mittleren. "Entscheidend ist, was hinten rauskommt" .hat ein bekannter Deutscher mal gesagt - und er meinte damit definitiv NICHT seinen Stoffwechsel... ![]() Was das "Angleichen" angeht, da bin ich ebenfalls ratlos, was diese Funktion überhaupt soll. Auf mich wirkt das wie das berühmte "über einen Kamm scheren". Vielleicht kann ein wahrer PI-Profi etwas über Sinn und Zweck des Angleichens sagen. Na, Ebba oder Gabi - wie wär's?? :roll: Gruß, Hans Mein erster Versuch - seu - 06.06.2008 Hallo Hans hsk schrieb:Was das "Angleichen" angeht, da bin ich :icon_vampirschreck:...habs auch nicht gewusst - aber in der PI Hilfe steht: Angleichen Passt ein Bild, das zu dunkel ist automatisch durch Neuverteilung der Helligkeitswerte an. Liebe Grüße Franz Mein erster Versuch - hsk - 06.06.2008 Wahrscheinlich meint PI mit "Anpassung", dass so lange neu verteilt wird, bis nur noch ein grauer Brei zu sehen ist... :? Danke Franz :daumen: wieder was gelernt. Gruß, Hans Mein erster Versuch - Osiris - 06.06.2008 Ich danke Dir lieber Hans für die Erklärung!! ![]() ![]() |