Bewerbungsfoto aufbessern
#11
Hallo Thorsten,
Danke für das Foto; jetzt weis man, wovon die Rede ist und es wurde ja auch schon einiges gepostet.
Ein garnicht sooo übles Selbstporträt. Im Gegenteil, ich finde es ganz gut und habe auch mal dran rumgedoktort.
Vorher / Nachher
[Bild: torsten_vorher.jpg] [Bild: torsten_nachher.jpg]
Bearbeitet: Farbe, Schärfe, Hintergrund und Schnitt

Aber leider ist das kein echtes Bewerbungsfoto. Den Hauptmangel erwähnte Martina schon: Die Blickrichtung geht am Bildbetrachter vorbei.
Ein Bewerbungsfoto soll einen positiven Eindruck beim Betrachter erzeugen. Und zwar in Sekundenbruchteilen. Hierzu ist der Blickkontakt extrem wichtig. Auch Deine Kopfhaltung dürfte (einen kleinen Tick) höher sein.
Hinzu kommen noch ein paar technische Mängel. Die präzise Schärfe auf den Augen fehlt, die Lichtfarbe ist ungleichmäßig.
Zwar finde ich, ein gutes Bild aus der eigenen Werkstatt tut es auch, (Andreas69: "Dein Gesicht gefällt jemanden, oder es gefällt ihm nicht.")
aber das alleine zu machen, erfordert sehr viel Zeit und auch Erfahrung.
Ich selbst würde mein Bewerbungsfoto nicht selbst machen. Dazu wäre es mir zu wichtig. Außerdem sind Studioporträts vom Profi auch nicht allzu teuer.

Liebe Grüße
Andreas
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#12
Hallo,

Hier noch ein bischen was zum Lesen übers Thema .

Niela schrieb:und nun zu den bildern.....
ich will das sich die person offen zeigt, mich ansieht und ich mag keine gestellten profibilder wie sie ein photograph macht.... denn dies wird nicht das gegenüber sein, dem ich vielleicht später wichtige aufgaben übertragen werde.... ich will den menschen sehen.... das heisst, es ist nicht verkehrt sich auch mit familie oder beim ausüben seines hobbys zu zeigen.... ein bild am arbeitsplatz mag vielleicht eindruck machen, ist jedoch nicht ausreichend.... und das mister korrekt in jeder situation das schon fast an mafiosibilder erinnert mit veston und halsschlinge gehört der vergangenheit an.....

Auch ich würde ein "natürliches" Foto einem sichtbar gestelltem Bild vorziehen. Aber die Mechanismen, die aus einem Bild Sympathie und Neugierde übertragen sind derart subtil, daß man auch das einem Profi überlassen sollte. Die besten Bilder dieser Art sehen zwar aus wie Schnappschüsse, sind aber durchaus bewusst aufgebaut und geplant.

Oft sind es winzige Kleinigkeiten, die über die Wirkung eines Bildes entscheiden. Die Kunst dabei ist, gezielt unmittelbar das Unterbewustsein des Betrachters anzusprechen. Dazu gibt es eine ganze Reihe von "Tricks", die man im Bild umsetzen kann. Und genau hier ist der Profi gefragt, der aber sein Handwerk auch über die Aufnahmetechnik hinaus verstehen sollte.

Leider kenne ich noch viel zu wenig aus dieser "Trickkiste", um die Kriterien für ein wirklich gutes Bewerbungsfoto beschreiben zu können. :oops:

Doch um zu verdeutlichen was ich mit "Tricks" meine, ein Beispiel aus der Produktfotografie:
Schaut euch mal Verkaufs- oder Werbefotos von Uhren an MrGreen
Egal ob Reisewecker, Armband- Küchen- Wand- Stand- oder Taschenuhr. Egal ob im Katalog, Prospekt, Zeitschriftenwerbung oder auf Herstellerseiten im Netz (jedoch blos nicht bei eBay).
Achtet dabei mal auf die Uhrzeit bzw. die Zeigerstellung!

Liebe Grüße
Andreas
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#13
Sooo, war ersten bei uns in der Stadt und habe professionelle Bewerbungsfotos machen lassen. Werde dann die Tage meine Bewerbung nochmal komplett überarbeiten, da ich, so wie ich jetzt im Netz erfahren habe, einige Fehler wohl mache. Habe mir gleich mal nen Bewerbungsbuch bestellt, welches sehr gute Kritiken erhalten hat. Ich denke mal, dass ich dann die nötige "Inspiration" habe, um meine Bewerbung um einiges besser erscheinen zu lassen. Smile
Trotzdem ein riesiges Danke an Skeeter für das bearbeitete Foto, das habe ich mir gleich auf Festplatte abgespeichert. Smile
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