23.09.2012, 18:35
Georg62 schrieb:Alleine um gutes Personal oder Lieferanten zu bekommen, lohnt sich die eigene Website!Beliefert werden Friseure wie alle Einzelhändler heutzutage größtenteils
entweder durch das Einklinken in Einkaufsgemeinschaften oder über einen Friseureinkauf.
Und Arbeitssuchende wollen weniger wissen, wie auf der HP der Kunde geworben wird,
sondern kommen über die AA oder eine lokale Annoce in den Laden.
Was nützt mir denn ein im Internet entdeckter freier Job in Kiel, wenn ich in München wohne?
Georg62 schrieb:Jeder Friseur rauft sich die Haare, wenn es ums Schneiden mit der eigenen Maschine geht, weil ihm diese Kunden fehlen.Jetzt wird's aber dreist!
Muss ich mich für meine Fast-Glatze schämen,
weil ich dadurch die Branche in die Pleite treibe?
Und wenn jemand selber schneidet, dann soll er/sie das tun!
Nächstens soll ich wohl auch noch meinen Herd verkaufen
und nur noch auswärts essen, um die deutsche Gastronomie zu retten...
Georg62 schrieb:Fehlen werden ihm nicht die Kunden, die auch noch den Preis aushandeln wollen, die würden ihn eher ruinieren.Ich bin ein eifriger Verfechter fairer Preise und kaufe daher z.B. kaum noch im Discount.
Doch wenn mir ein Preis unangemessen erscheint, dann nehme ich mir die Freiheit darüber zu reden.
Arlena trägt einen Raspelschnitt, warum sollte sie den hohen Preis für eine Löwenmähne zahlen?
Zahlst Du im Autohaus die S-Klasse, wenn Du einen Smart kaufst?
Ich zahle gerne angemessene Preise -
angemessen für Aufwand und Gegenwert,
nicht angemessen für den Standesdünkel des Dienstleisters.
Georg62 schrieb:Ein Alleinstellungsmerkmal [...] sind hier u.a. Hausbesuche für ältere Menschen, Perücken für krebskranke Menschen oder Angebote für spezielle Pflegeprodukte...Das wären in der Tat Spezialfälle,
für die sich ein Internetauftritt unbedingt lohnen würde.
Nur:
- müsste dann die ganze HP darauf abgestimmt sein.
- braucht man für den Außerhausservice eine Reisegewerbeschein,
.. davon hat Kuntabunt nicht gesprochen, und dafür hat sie keine 3jährige Ausbildung gemacht.
- wenn Kuntabunt unterwegs bei Kunden ist, wer schmeisst den Laden?
.. Außerhaustermine nur nach 19°°h? 15-Stunden-Tag?
- Perücken kauft man höchstens alle Jahre, da wächst keine Stammkundschaft.
.. Außerdem finden sich überall Zweithaarstudios mit wesentlich mehr Auswahl und Referenzen,
.. als eine 'normale' Friseurin sie je bieten könnte.
Georg62 schrieb:[...] kann man wohl auch kaum auf Flyern schon mal darauf hinweisen, dass da eine Adresse ist und später etwas kommen wird.Aha... dann machen sie also alle was falsch:
die Kinos, die für den übernächsten Film werben,
die Autohersteller, die für das nächste Modell werben,
der TV-Sender, der erst in Monaten zu empfangen ist,
die Apples und Samsungs dieser Welt, die sich für ein Smartphone bejubeln lassen,
das es erst in einem halben Jahr zu kaufen gibt.
Werbung für künftige Produkte oder Dienstleistungen ist das Normalste der Welt,
sie macht neugierig und leiert bereits vorab eine Beziehung zum Kunden an.
Voraussetzung ist natürlich, dass dann auch wirklich was kommt, und zwar pünktlich!
In Kuntabunts Fall wäre das sogar der Ausweg aus dem Dilemma,
was zuerst da sein soll: Huhn oder Ei - Flyer oder Homepage.
Gruß,
Hans
[SIZE="1]... der heute schon eine Einkaufsliste
aus dem Supermarktprospekt von gestern geschrieben hat für Dinge,
die es erst morgen zu kaufen gibt...[/SIZE]