Der Traumballon!*
Als ich vor einigen Tagen wieder einmal ein Lied von Ludwig Hirsch hörte (das ist ein österr. Sänger welcher vor einigen Jahrzehnten mit seinem Album „Dunkelgraue Lieder“ populär wurde und ob seiner verwendeten Texte im ORF nicht gespielt wurde), in dem es um einen Traum ging, den er als fünfjähriger Junge hatte. Damals hatte er mit den Wort „Fruchtjoghurt oder Leben“ einen kleinen Lebensmittelladen überfallen und war dafür von seinem Vater in ein dunkles Zimmer gesperrt worden. Und dort träumte er, dass alle Kinder der Welt einen Turm bauen, alle dieselbe Sprache sprechen und alle Kinder in diesem Turm wohnen.
Und als er seinen Freunden von diesem Traum erzählte, schworen sie sich einen solchen Turm zu bauen. Einen Turm bis zum Himmel hoch ...
Tja, und bei diesem Lied erinnerte ich mich an einen meiner vielen Träume.
Ich erinnerte mich geträumt zu haben, dass ich in einem großen, palastartigen Zimmer eingesperrt war. Ich wollte weg aus dieser beengenden, weiten Leere. Wie sooft in meinen Träumen wollte ich frei und leicht dahingleiten. Nicht den Problemen entschweben, sondern den Lösungen entgegen.
Aber alle Türen und Fenster waren fest verschlossen und die Lage schien aussichtslos. Ich war gefangen in meinem eigenen Traum. Aber etwas Besseres als keinen Ausweg findet man immer. Sogar in ausweglos scheinenden Träumen.
In der Zimmerdecke war ein riesiges Loch. Ich war allein und einsam und so begann ich, aus meinen Träumen einen Ballon zu bauen. Einen Ballon, mit dem ich dem Käfig entfliehen konnte. Ich baute den Ballon sehr groß, denn ich meinte ja genügend Träume zu haben und außerdem wollte auf meinem Weg zu einem anderen Traum ein paar meiner Freunde mitnehmen. Als ich den Ballon dann endlich fertig geträumt hatte bemerkte ich entsetzt, dass das Loch in der Zimmerdecke mit einem Gitter versperrt war und meine Träume nicht ausgereicht hatten für den Korb, welcher löchrig und halb fertig an dem Ballon hing ...
Vielleicht hat man mir in meinem Leben ja schon viele Träume zerstört. Aber meine Träume konnte man mir bisher nicht nehmen. Und wenn dieser Traum auch ausgeträumt scheint, irgendwann werde ich starten. Und alle die wollen können einsteigen. Denn es gibt keine Tickets oder Platzprobleme.
Dann brechen wir auf zur großen Fahrt mit unseren Freunden, mit unseren Familien.
In dem Traumballon.
![[Bild: TraumBallon.jpg]](http://bildupload.sro.at/a/thumbs/TraumBallon.jpg)
* Ich möchte dieses Bild und die Geschichte einigen namentlich nicht genannten, ganz besonderen Personen in diesem Forum widmen. Ich wünsche natürlich allen hier tätigen KünstlernInnen alles Liebe und das sie niemals vergessen in den Traumballon einzusteigen.
Dieses Mal will ich wieder einmal einen kleinen Einblick geben in bzw. auf die Arbeitsoberfläche von Cinema4D.
![[Bild: bild1.jpg]](http://bildupload.sro.at/a/thumbs/bild1.jpg)
Bild 1 zeigt die „Zentralperspektive“ und die zum Rendern bereite Szene. Die verwirrend scheinenden dünnen Linien sind Lichtobjekte. Unter der Arbeitsfläche sind die diversen Materialien zu sehen und rechts neben der Arbeitsoberfläche der Verzeichnisbaum in dem die verschiedenen Modelle aufgelistet sind.
![[Bild: objekte.jpg]](http://bildupload.sro.at/a/thumbs/objekte.jpg)
Bei Bild 2 sind einige wenige Arbeitsschritte angedeutet. Die größte Herausforderung bei dieser Szene war das Modeling des Ballons und die Lichtsetzung bei der fertigen Szene.
Als ich vor einigen Tagen wieder einmal ein Lied von Ludwig Hirsch hörte (das ist ein österr. Sänger welcher vor einigen Jahrzehnten mit seinem Album „Dunkelgraue Lieder“ populär wurde und ob seiner verwendeten Texte im ORF nicht gespielt wurde), in dem es um einen Traum ging, den er als fünfjähriger Junge hatte. Damals hatte er mit den Wort „Fruchtjoghurt oder Leben“ einen kleinen Lebensmittelladen überfallen und war dafür von seinem Vater in ein dunkles Zimmer gesperrt worden. Und dort träumte er, dass alle Kinder der Welt einen Turm bauen, alle dieselbe Sprache sprechen und alle Kinder in diesem Turm wohnen.
Und als er seinen Freunden von diesem Traum erzählte, schworen sie sich einen solchen Turm zu bauen. Einen Turm bis zum Himmel hoch ...
Tja, und bei diesem Lied erinnerte ich mich an einen meiner vielen Träume.
Ich erinnerte mich geträumt zu haben, dass ich in einem großen, palastartigen Zimmer eingesperrt war. Ich wollte weg aus dieser beengenden, weiten Leere. Wie sooft in meinen Träumen wollte ich frei und leicht dahingleiten. Nicht den Problemen entschweben, sondern den Lösungen entgegen.
Aber alle Türen und Fenster waren fest verschlossen und die Lage schien aussichtslos. Ich war gefangen in meinem eigenen Traum. Aber etwas Besseres als keinen Ausweg findet man immer. Sogar in ausweglos scheinenden Träumen.
In der Zimmerdecke war ein riesiges Loch. Ich war allein und einsam und so begann ich, aus meinen Träumen einen Ballon zu bauen. Einen Ballon, mit dem ich dem Käfig entfliehen konnte. Ich baute den Ballon sehr groß, denn ich meinte ja genügend Träume zu haben und außerdem wollte auf meinem Weg zu einem anderen Traum ein paar meiner Freunde mitnehmen. Als ich den Ballon dann endlich fertig geträumt hatte bemerkte ich entsetzt, dass das Loch in der Zimmerdecke mit einem Gitter versperrt war und meine Träume nicht ausgereicht hatten für den Korb, welcher löchrig und halb fertig an dem Ballon hing ...
Vielleicht hat man mir in meinem Leben ja schon viele Träume zerstört. Aber meine Träume konnte man mir bisher nicht nehmen. Und wenn dieser Traum auch ausgeträumt scheint, irgendwann werde ich starten. Und alle die wollen können einsteigen. Denn es gibt keine Tickets oder Platzprobleme.
Dann brechen wir auf zur großen Fahrt mit unseren Freunden, mit unseren Familien.
In dem Traumballon.
* Ich möchte dieses Bild und die Geschichte einigen namentlich nicht genannten, ganz besonderen Personen in diesem Forum widmen. Ich wünsche natürlich allen hier tätigen KünstlernInnen alles Liebe und das sie niemals vergessen in den Traumballon einzusteigen.
Dieses Mal will ich wieder einmal einen kleinen Einblick geben in bzw. auf die Arbeitsoberfläche von Cinema4D.
Bild 1 zeigt die „Zentralperspektive“ und die zum Rendern bereite Szene. Die verwirrend scheinenden dünnen Linien sind Lichtobjekte. Unter der Arbeitsfläche sind die diversen Materialien zu sehen und rechts neben der Arbeitsoberfläche der Verzeichnisbaum in dem die verschiedenen Modelle aufgelistet sind.
Bei Bild 2 sind einige wenige Arbeitsschritte angedeutet. Die größte Herausforderung bei dieser Szene war das Modeling des Ballons und die Lichtsetzung bei der fertigen Szene.
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