02.11.2009, 18:26
THBiker schrieb:Auch wenn ich mir Diskussionen über Bilder durchlese, muss ich mich manchmal fragen über was diskutiert wirdDa hat Lia schon sehr treffend geantwortet.
Manchmal will ich aus einem Bild etwas Bestimmtes herausholen
und versuche dann, mit dem Ziel anzufangen und das Bild dahin zu trimmen.
Es endet meist nach Stunden mit einem Klick aufs Ausgangsbild
und einem erschrockenen "Oh Shit - das soll MEIN Bild sein...?" :erschreck:
Fotografen gehören zur Schwarzen-Rollkragenpullover-Fraktion:
Art Directors, Galeristen, PR-Machos, Intendanten, Literaten usw. ;-)
Ein schlichtes "Sehr schön, gefällt mir" käme einem intellektuellen Offenbarungseid gleich -
unter einer Debatte über die "psychosoziale Komponente im Spätwerk Franz Kafkas"* geht gar nix!
Die beste Methode zur Bearbeitung und Beurteilung eigener Bilder ist immer noch...
- aufhören, wenn man überlegen muss, was man noch "verbessern" könnte
- Krimi gucken und schlafen gehen
- gut frühstücken
- Bild nochmal anschauen und (meistens) für gut befinden
Lia schrieb:Doch noch tif? Ich las jetzt schon häufiger in Foto-Fachbüchern, dass der Unterschied so minimal sein soll, dass es sich ( für den Durchschnittsbilderbearbeiter) nicht mehr lohne, in tif zu speichern.Ich weiß nicht, von welchem Unterschied die Fotofachbücher sprechen.
Der einzige Grund für mich zum tif-Speichern ist die Verlustfreiheit,
und dieser Unterschied zu jpg ist seit Erfindung des Pixels da und wird da bleiben.
Eine feine Alternative wäre vor ein paar Jahren das jpg2000 gewesen,
aber warum auch immer wollte das keiner haben.
Gruß,
Hans