Vancouver (dpa) - Wie der Pressesprecher des IOC, Nikos Palaveratis soeben mitteilt,
hat das Exekutivkomitee unter Präsident Yannis Korruptidis einstimmig beschlossen,
die Verteilung der Medaillen in der Viererbobdisziplin nachträglich zu korrigieren.
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Demnach sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass die Mannschaft Ägypten 1 (im Bild oben
bei der viel umjubelten Zieleinfahrt), die als Außenseiter angetreten war und nach zwei Läufen
völlig überraschend in neuer olympischer Rekordzeit die Goldmedaille gewonnen hatte,
gleich in mehreren Punkten gegen das geltende Reglement verstoßen habe.
So habe das Team von Steuermann Ramses el Pharao mit seinen Brüdern Khalid, Omar und Yassir
die Helmpflicht nicht beachtet und sei beim abschließenden Wiegen durch zu hohes Startgewicht aufgefallen.
Aus Fachkreisen war zu hören, dass dem Einspruch von Trainer Anwar Al-Sinai,
den dieser umgehend eingelegt hatte, wenig Erfolgsaussichten eingeräumt werden.
Gruß,
Hans