Was bringt mir RAW?
#31
BMP ist genauso wie auch TIF ein kompressionsloses Format und erfordert genauso wie RAW ein grosses Speichervolumen. BMP stammt aus den Anfängen der Bildspeicherung und findet wohl in keiner Kamera mehr Anwendung, während TIF noch einige Kameras anbieten (z.Bsp. meine FZ30)
Aber:
BMP und TIF speichern unwiederruflich die von der Kamera berechneten Werte für Schärfe, Kontrast, Farbsättigung, Rauschunterdrückung und Weißabgleich.
Das RAW-Format speichert diese Parameter nicht, deshalb nennt man es auch Rohdatenformat. Nur der Weißabgleich wird als Vorschlag für den RAW-Konverter mit übernommen.
So, und nun wird sich jeder vorstellen können, dass der große PC im Arbeitszimmer wesentlich mehr Rechenpower hat und bessere Rechenprogramme auführen kann als der kleine Kameraprosessor.
Die angesprochenen Parameter sollte man deshalb lieber von einem ausgewachsenen PC ausführen lassen.

Grüsse
pebu
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#32
Danke ! Smile
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#33
pebu schrieb:BMP und TIF speichern unwiederruflich die von der Kamera berechneten Werte für Schärfe, Kontrast, Farbsättigung, Rauschunterdrückung und Weißabgleich.

Stimmt leider nicht. Würde Werte gespeichert, könnten diese auch wieder manipuliert werden. Es werden aber bei diesen Formaten lediglich für die einzelnen Pixel (bei Tiff auch Pixelgruppen) Anordnung und Farbwerte festgelegt. Beim komplexeren Tiff-Format kann man zusätzlich auch noch Farbräume und Transparenzen definieren. Übrigens kann man gerade "Schärfewerte" überhaupt nicht speichern, da das, was man als "Bildschärfe" bezeichnet, nur die Farbdifferenzen aneinandergrenzender Pixel sind.

pebu schrieb:So, und nun wird sich jeder vorstellen können, dass der große PC im Arbeitszimmer wesentlich mehr Rechenpower hat und bessere Rechenprogramme auführen kann als der kleine Kameraprosessor.
Die angesprochenen Parameter sollte man deshalb lieber von einem ausgewachsenen PC ausführen lassen.

Stimmt so leider auch nicht. Die Engine in der Kamera kann das alles sehr wohl, sehr gut und sehr schnell. Es gibt nur einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied: Da die Kamera nicht für jedes Bild die jeweils optimalen Parameter bestimmen und setzen kann, wird mit vorgegebenen, kamerainternen Standard-Werten für Schärfe, Farbspektrum etc. gearbeitet. Hierbei kann man diese Vorgaben zum Teil in den Kameras beeinflussen, aber nicht mal ansatzweise in dem Umfang, in dem man es in RAW-Konvertern kann. Und individuelle Einstellungen sind halt fast immer Standardeinstellungen überlegen.

Ausführliche Infos über das RAW-Format sind z.B. hier zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat_(Fotografie)
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#34
So genau wollte ich das gar nicht wissen ;-) Aber trotzdem danke Smile
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#35
Guten Morgen @all.
Da bin ich schon wieder. [Bild: 11c65fe66e422dbc7528dc92836f5251.gif]
Ich habe mich jetzt mal durch den Link von RPS geackert.
da steht zum Beispiel folgendes, ich hab das mal hierher kopiert.
Hoffentlich darf man das??? Wenn nicht, dann bitte ich um
Löschung dieses Zitats!


Zitat aus Wikipedia:
Software [Bearbeiten]Üblicherweise wird von den Kameraherstellern ein
eigenes (proprietäres) Programm für Rohdatenbilder ausgeliefert oder zum
Download angeboten. Mit diesem kann man normalerweise die Bilder mit
einfachsten Funktionen bearbeiten und
zumindest ins JPEG-Format umwandeln. Zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme
und Konvertierungsprogramme bieten auch den Import und die Bearbeitung
von Rohdaten an. Die bekannteren sind:

Kommerziell vertriebene Software [Bearbeiten]Silkypix Developer Studio (MacOS X, Microsoft Windows)
ACDSee (MacOS X, Microsoft Windows)
Photoshop (MacOS X, Microsoft Windows)
Lightroom (MacOS X, Microsoft Windows)
Aperture (MacOS X)
Digital Photo Professional (MacOS X, Microsoft Windows)
Paint Shop Pro (Microsoft Windows)
PhotoLine (MacOS X, Microsoft Windows)
Pixafe (Bilddatenbank für Microsoft Windows)
SilverFast DCPro, SilverFast HDR (Windows & MacOS X)

Das was da dicker und von mir unterstrichen ist,
habe ich ja. Also bei mir ist das Adobe LR. Ist dass das
selbe??
Ist das nun ein BB-Programm was konvertieren tut? confused :oops::oops:

Ich wünsche ALLEN einen recht schönen Sonntag. Big Grin
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#36
Hallo Osiris,

wenn du da Adobe LR = Lightroom hast
bist du bestens ausgestattet, um RAW zu bearbeiten
und zu konvertieren.
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#37
Hallo Sille, ja habe ich. xmasdanke [Bild: 53ec18a9c54471a7938a38d615c86861.gif]

:freude: Klasse!!! Dann brauch ich mir das ja nicht mehr extra zu besorgen.*frooooiii*
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#38
Habe mich am Wochenende etwas gespielt. Das gleiche Bild einmal in RAW und einmal als jpg aufgenommen. Das RAW Format konnte ich problemlos mit PI 11 öffnen, obwohl in diesem Thread stand, daß es nicht geht. Die RAW Datei hatte 9MB, hab sie dann ohne sie zu bearbeiten als UFO abgespeichert, nur hat sie dann auf einmal 13 MB. Habe ich jetzt schon an Bildinformationen verloren durch die umwandlung in UFO, obwohl die Datei größer wurde? Wie ich auf dem Bildschirm beobachten konnte, kommt mir da schon das mit RAW aufgenommene Bild besser vor als mit jpg. Somit würde ich mit RAW fotografieren, sollte ich genug Speicher haben.
Liebe Grüsse aus Wien
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#39
Hallo.

Ich bin durch die Suche in dieses Thema gekommen. Ich kann mir mittlerweile vorstellen, wie ein Weißabgleich funktioniert, was er macht, aber hätte mal jemand Interesse einen Hinweis zu geben, wie man das mit der Kamera (EOS 1000D) per Graukarte (?) macht, was es bringt, oder ob man sich besser mit RAW Formaten befassen sollte.

Und noch was beschäftigt mich, nämlich meine Monitor Kalibrierung. Ich habe 2 Samsung SycMaster, einer 19" der andere 22", die bringen trotz gleicher Einstellungssoftware schon unterschiedliche Farben. Es gibt Kalibrierungsgeräte, von 85-175 Euro +MwSt, bringen die was ???

Und eine Seite zur Monitor Kalibrierung habe ich gefunden:: http://www.3drender.com/light/calibration.htm

Ich wäre über Meinungen zu dem Thema echt dankbar.


:bounce:
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#40
Beagle schrieb:... oder ob man sich besser mit RAW Formaten befassen sollte.
Zunächst mal:
Weißabgleich und RAW sind keine Alternativen im Sinne von "entweder oder".

Weißabgleich ist eine Messmethode, geht immer und ist ein Muss -
RAW ist ein Dateiformat und erlaubt in der EBV bessere Korrekturen als jpg.



Beagle schrieb:... wie man das mit der Kamera (EOS 1000D) per Graukarte (?) macht, was es bringt...
Was es bringt ist doch klar: eine korrekte Wiedergabe der Farbtemperaturen,
also Fotos ohne Farbstich durch Verschiebung der Farbskala.

Zur Erinnerung vielleicht nochmal hier (Bild 0184).

Was eine Graukarte ist, steht hier und hier,
und wie man damit umgeht, wird hier erklärt.

Man kann das Ding kaufen oder selber basteln,
in dem man einen neutralgrauen Fotokarton und einen Reinweißen aufeinanderpappt
und somit für Weiß- und Grauabgleich immer das passende Hightech-Instrumentarium mithat.



Beagle schrieb:Und noch was beschäftigt mich, nämlich meine Monitor Kalibrierung. Ich habe 2 Samsung SycMaster, einer 19" der andere 22", die bringen trotz gleicher Einstellungssoftware schon unterschiedliche Farben. Es gibt Kalibrierungsgeräte, von 85-175 Euro +MwSt, bringen die was ???
Ja, aber nur, wenn sich Deine Monitore auch kalibrieren LASSEN!
Dazu gehört mehr als nur die Einstellung von Helligkeit und Kontrast.
Zumindest die Möglichkeit, den Gammawert anzupassen, sollte vorhanden sein...

Ein empfehlenswertes Colorimeter ist z.B. Spyder.

Gruß,
Hans
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