18.06.2008, 14:44
Diesmal präsentiere ich ein schon etwas älteres Cinema-Bild.
So genau weiß ich nicht mehr, warum ich dieses Bild gemacht habe. Vielleicht war es die Herausforderung an das teilweise sehr anspruchsvolle Modelling oder wieder mal so eine Fantasiegeschichte die in meinem Kopf umherspukte ... oder vielleicht war es beides.
Egal. Mir ist schon klar das ein noch so aufwändiges Modelling niemals den Inhalt oder die Aussage eines Bildes ersetzen kann, aber auf jeden Fall habe ich versucht etwas Stimmung in das Bild zu bringen, dem alten Traktor (Schlepper, Ackerschlepper oder Trecker) gerecht zu werden und ihn zwar verstaubt und verbraucht, aber doch irgendwie „ruhmreich“ vor sich hinrosten zu lassen.
Wohl daran denkend, dass er so manche Scholle gebrochen und mitgeholfen hat, den Menschen die ihn zu ihrer Nutzung erbauten, die Arbeit zu erleichtern und bei der Nahrungsgewinnung zu helfen.
Seelenlos und nur ein Stück Technik .... und am Ende wie so vieles „Ausgedient“.
![[Bild: Ausgedient.jpg]](http://bildupload.sro.at/a/thumbs/Ausgedient.jpg)
Wie wird in Cinema nun eigentlich eine Textur erstellt und schließlich aufgebracht? Sehr kurz und ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, werde ich wieder einmal einen Versuch starten. Um es nicht allzu kompliziert werden zu lassen, werde ich mich bei der Erklärung auf einen 2D Shader beschränken und ein Stück Mauer auf einen – ihr werdet es nie erraten *gggg* - Würfel legen.
In Cinema gibt es – ähnlich wie in PI die „Trickkiste“ – einen Material Editor. Mit dem Befehl „Neues Material“ öffnet sich dieser und nun kann begonnen werden das Material welches gebraucht wird zu gestalten. Ich schrieb absichtlich gestalten, weil es teilweise wie die Erstellung einer Bildes ist.
Also wird eine „Neues Material“ geöffnet (Bild 1). Das Material zeigt ein neutrales grau mit welchem in Cinema jedes Objekt standardmäßig texturiert wird.
Nun muss man sich auf einer der zahlreichen Webseiten auf denen Materialfotos zum freien download angeboten werden, ein entsprechendes Foto suchen. Ich mache dies oft auf dieser Website (übrigens auch für PI Anwender nicht uninteressant): http://www.cgtextures.com/
und habe mir ein Stück Mauer-Foto heruntergeladen (Bild 2) und dieses Foto in den Farbkanal des Material Editors geladen (Bild 3).
Damit wäre der Vorgang schon erledigt, nachdem ich dem Würfel ein entsprechendes Maß (Bild 4) und das Material zugewiesen habe (Bild 5).
Die jetzt noch anstehenden Feinheiten wie das Zuweisen einer entsprechenden Rauheit, Diffusion, eines Reliefs usw. erspare ich euch (bin aber selbstverständlich gerne bereit auf entsprechende Fragen so gut es geht zu antworten).
Um aber nicht den Eindruck zu erwecken als wäre Cinema so das einfachste und unkomplizierteste am heiß umkämpften 3D Markt: Die richtige Texturierung würde locker ein Buch füllen und bereitet mitunter enorme Schwierigkeiten. Allein der Ausschluss der „Musterwiederholung“ ist ein eigenes Kapitel für sich.
So und nun wünsche ich euch allen noch einen schönen Tag.
![[Bild: Mat.jpg]](http://bildupload.sro.at/a/thumbs/Mat.jpg)
So genau weiß ich nicht mehr, warum ich dieses Bild gemacht habe. Vielleicht war es die Herausforderung an das teilweise sehr anspruchsvolle Modelling oder wieder mal so eine Fantasiegeschichte die in meinem Kopf umherspukte ... oder vielleicht war es beides.
Egal. Mir ist schon klar das ein noch so aufwändiges Modelling niemals den Inhalt oder die Aussage eines Bildes ersetzen kann, aber auf jeden Fall habe ich versucht etwas Stimmung in das Bild zu bringen, dem alten Traktor (Schlepper, Ackerschlepper oder Trecker) gerecht zu werden und ihn zwar verstaubt und verbraucht, aber doch irgendwie „ruhmreich“ vor sich hinrosten zu lassen.
Wohl daran denkend, dass er so manche Scholle gebrochen und mitgeholfen hat, den Menschen die ihn zu ihrer Nutzung erbauten, die Arbeit zu erleichtern und bei der Nahrungsgewinnung zu helfen.
Seelenlos und nur ein Stück Technik .... und am Ende wie so vieles „Ausgedient“.
Wie wird in Cinema nun eigentlich eine Textur erstellt und schließlich aufgebracht? Sehr kurz und ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, werde ich wieder einmal einen Versuch starten. Um es nicht allzu kompliziert werden zu lassen, werde ich mich bei der Erklärung auf einen 2D Shader beschränken und ein Stück Mauer auf einen – ihr werdet es nie erraten *gggg* - Würfel legen.
In Cinema gibt es – ähnlich wie in PI die „Trickkiste“ – einen Material Editor. Mit dem Befehl „Neues Material“ öffnet sich dieser und nun kann begonnen werden das Material welches gebraucht wird zu gestalten. Ich schrieb absichtlich gestalten, weil es teilweise wie die Erstellung einer Bildes ist.
Also wird eine „Neues Material“ geöffnet (Bild 1). Das Material zeigt ein neutrales grau mit welchem in Cinema jedes Objekt standardmäßig texturiert wird.
Nun muss man sich auf einer der zahlreichen Webseiten auf denen Materialfotos zum freien download angeboten werden, ein entsprechendes Foto suchen. Ich mache dies oft auf dieser Website (übrigens auch für PI Anwender nicht uninteressant): http://www.cgtextures.com/
und habe mir ein Stück Mauer-Foto heruntergeladen (Bild 2) und dieses Foto in den Farbkanal des Material Editors geladen (Bild 3).
Damit wäre der Vorgang schon erledigt, nachdem ich dem Würfel ein entsprechendes Maß (Bild 4) und das Material zugewiesen habe (Bild 5).
Die jetzt noch anstehenden Feinheiten wie das Zuweisen einer entsprechenden Rauheit, Diffusion, eines Reliefs usw. erspare ich euch (bin aber selbstverständlich gerne bereit auf entsprechende Fragen so gut es geht zu antworten).
Um aber nicht den Eindruck zu erwecken als wäre Cinema so das einfachste und unkomplizierteste am heiß umkämpften 3D Markt: Die richtige Texturierung würde locker ein Buch füllen und bereitet mitunter enorme Schwierigkeiten. Allein der Ausschluss der „Musterwiederholung“ ist ein eigenes Kapitel für sich.
So und nun wünsche ich euch allen noch einen schönen Tag.
![[-]](https://forum.juergens-workshops.de/images/collapse.png)
, da stimmt wieder alles bis ins kleinste detail, einfach nur genial!