Druckgröße und Auflösung für Fotoprodukte
#1
Hallo,

Was muß man beim Drucken (lassen) von Fotoprodukten beachten:

- Normale Fotos 10 x 15
- Fotobücher DIN A4 Vollflächig bzw auch mal 1 Bild über 2 Seiten
- DIN A3 Kalender

Für kleine Fotos die mit halbwegs aktuellen Kameras zw 8 und 16 MP geknipst wurden braucht man wohl nicht großartig drüber nachdenken (skaliert würde ich das Material ohnehin nicht einsenden). Aber es kommt ja auch mal vor das man nur einen Ausschnitt des Bildes drucken lassen will.
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#2
Bolle schrieb:Hallo,

Was muß man beim Drucken (lassen) von Fotoprodukten beachten:

- Normale Fotos 10 x 15
- Fotobücher DIN A4 Vollflächig bzw auch mal 1 Bild über 2 Seiten
- DIN A3 Kalender

Für kleine Fotos die mit halbwegs aktuellen Kameras zw 8 und 16 MP geknipst wurden braucht man wohl nicht großartig drüber nachdenken (skaliert würde ich das Material ohnehin nicht einsenden). Aber es kommt ja auch mal vor das man nur einen Ausschnitt des Bildes drucken lassen will.

Achte letztendlich auf ausreichende Pixelanzahl in Deinen Bildern. Das Ziel sollte sein, daß Du bei gewünschter Ausgabegröße in Zentimeter x Zentimeter (oder Millimeter oder Meter Smile) auf eine Auflösung von 300 dpi kommst. Das bedeutet 300 Punkte auf einen inch gerechnet und ist ein Indikator für die Druckauflösung. So lange Du nicht drucken möchtest, kannst Du die dpi vollkommen vergessen. Hier macht das aber Sinn. Um das einfacher zu machen, verwende einen Pixelrechner wie diesen hier:
https://www.blitzrechner.de/pixel-zentimeter-umrechnen/
Gib die gewünschte Druckgröße ein und 300dpi und gehe auf berechnen, das Ergebnis zeigt Dir die benötigte Pixelanzahl Deiner Bilder.

Ansonsten reicht Deine 5100 auch für große Plakatwände (weil man dann keine 300dpi mehr benötigt).

Betriebssystem / Grafik-Software: Windows 7, Corel X6, Adobe-Suite CS3, CS6, Lightroom 5
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#3
Ist das dann die minimale Größe oder ist da noch Spielraum für Microverwackler?

Zitat:Ansonsten reicht Deine 5100 auch für große Plakatwände

Ein Punkt mehr auf der ToDo Liste Wink
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#4
Bolle schrieb:Ist das dann die minimale Größe oder ist da noch Spielraum für Microverwackler?

Das ist ein ungefährer empfehlenswerter Wert und das, was z.B. Druckereien oder entsprechende Standards vorschreiben, basierend darauf, daß ab dieser Punktdichte das Auge bei normalem Betrachtungsabstand die Rasterung nicht mehr erkennen kann. Ob Mikrowackler dabei zu erkennen sind, hängt im wesentlichen von der Ausschnittvergrößerung ab.

Bolle schrieb:Ein Punkt mehr auf der ToDo Liste Wink

Nämlich? Willste Plakatwände bedrucken?

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#5
Zitat:Ob Mikrowackler dabei zu erkennen sind, hängt im wesentlichen von der Ausschnittvergrößerung ab.
Bei einen 1200x1800 Ausschnitt für Fotodruck 10x15 würde man die wohl erkennen, oder?

Zitat:Nämlich? Willste Plakatwände bedrucken?
Nee, war Spaß. MrGreenMrGreenMrGreen

Ich fang erstmal klein mit DIN A3 an 8-)

Zitat:So lange Du nicht drucken möchtest, kannst Du die dpi vollkommen vergessen.
Apropos selber drucken. Auch hier ergibt sich doch der dpi Wert von selbst. Wenn man zb so ein Layout 4 Bilder pro Seite usw nutzt. Die Frage is dann eher was gibt der Drucker und die Treibereinstellungen her.

Aber was Fotos betrifft...wenn man Druckkosten rechnet, allein schon für vernünftiges Fotopapier, Beständigkeit usw... Steht meist eh in keinen Verhältnis zu Drucken lassen
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#6
Bolle schrieb:Bei einen 1200x1800 Ausschnitt für Fotodruck 10x15 würde man die wohl erkennen, oder?

Glaube ich nicht, kommt drauf an, wie unscharf das ganze wurde. 1.200x1.800 ergeben ja eine korrekte Auflösung auf 300dpi bei 10x15cm. Aber 10x15cm ist doch ziemlich klein.

Bolle schrieb:Apropos selber drucken. Auch hier ergibt sich doch der dpi Wert von selbst. Wenn man zb so ein Layout 4 Bilder pro Seite usw nutzt. Die Frage is dann eher was gibt der Drucker und die Treibereinstellungen her.

Fotodrucker drucken ja meist mit sehr hohen Auflösungen, z.B. 2.400dpi. Das sorgt für sehr hochwertige Drucke, entsprechenden Drucker und Papier vorausgesetzt. Für Dich gilt aber hier dennoch, für einen Auflösung der Bilder von wenigstens 300dpi zu achten. Also reduzieren mußt Du für den Selbstdruck die Auflösung nicht. Wenn Du aber stark vergrößern mußt, sieht das Ergebnis halt nicht mehr so prickelnd aus.


Bolle schrieb:Aber was Fotos betrifft...wenn man Druckkosten rechnet, allein schon für vernünftiges Fotopapier, Beständigkeit usw... Steht meist eh in keinen Verhältnis zu Drucken lassen

Das kann man so nicht sagen. Kommt sehr auf den Drucker an. Mein Fotodrucker erzeugt für einen Din A3+ Ausdruck in Fotoqualität mit Originalfarben und Originalpapier Kosten pro Blatt von ca. 4 EUR. Das heißt, 8 10x15cm-Bilder kosten mich 50 Cent. Das ist vielleicht nicht billig, aber meine Ausdrucke sehen dafür auch besser aus, als alles, was man im Fotogeschäft erhalten kann mit korrekten Farben, so wies am Bildschirm aussieht. Ich muß dafür auch das Haus nicht verlassen.

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#7
mvm schrieb:Das kann man so nicht sagen. Kommt sehr auf den Drucker an. Mein Fotodrucker erzeugt für einen Din A3+ Ausdruck in Fotoqualität mit Originalfarben und Originalpapier Kosten pro Blatt von ca. 4 EUR. Das heißt, 8 10x15cm-Bilder kosten mich 50 Cent. Das ist vielleicht nicht billig, aber meine Ausdrucke sehen dafür auch besser aus, als alles, was man im Fotogeschäft erhalten kann mit korrekten Farben, so wies am Bildschirm aussieht. Ich muß dafür auch das Haus nicht verlassen.

Reden wir nun von Drucker im 3 (Home) oder 4 stelligen (Druckerei Bedarf) Bereich


Zitat: Das heißt, 8 10x15cm-Bilder kosten mich 50 Cent.

Du meinst 1 Bild 50cent 8St 4€....Das geht eigentlich. Und die Fotos sind genauso robust ?
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#8
Bolle schrieb:Reden wir nun von Drucker im 3 (Home) oder 4 stelligen (Druckerei Bedarf) Bereich

Ich hab einen Canon Pro-100. Der ist im 3-stelligen Bereich

Bolle schrieb:Du meinst 1 Bild 50cent 8St 4€....Das geht eigentlich. Und die Fotos sind genauso robust ?

Genau, eines 50 Cent. Die Bilder sehen wie Fotopapier aus und fühlen sich so an. Im Album gibt Canon eine Farbechtheitsgarantie von 100 Jahren. Gerahmt hinter Glas 30 und gerahmt ohne Schutz 10 Jahre. Das kann sich sehen lassen (wenn es denn so stimmt), da habe ich ausbelichtete Fotos, die nach 30 Jahren ihre Farbe deutlich verändert haben.
Früher habe ich immer den Standpunkt vertreten, daß ein Druck niemals die Qualität einer Labor-Fotobelichtung erreicht. Inzwischen ist das anders. Mein Drucker hat eine deutlich bessere Qualität.

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#9
Zitat:Früher habe ich immer den Standpunkt vertreten, daß ein Druck niemals die Qualität einer Labor-Fotobelichtung erreicht. Inzwischen ist das anders. Mein Drucker hat eine deutlich bessere Qualität.

Ich eigentlich auch, zumindest bis gerade eben. Und für "normale" 4Farb Tintenkleckser wird das größtenteils auch zutreffen. Wo hakts am meisten bei den Labor Fotos? Die Farbtreue? Ich meine die könnten ja sicherlich auch anders wenn die wollten aber halt nicht für 10-15cent/Bild.
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#10
Bolle schrieb:Wo hakts am meisten bei den Labor Fotos? Die Farbtreue? Ich meine die könnten ja sicherlich auch anders wenn die wollten aber halt nicht für 10-15cent/Bild.

Oftmals lesen sie keine Farbprofile und die Maschinen gehen einfach davon aus, Fotos in sRGB zu erhalten. Klar, kann man sicherheitshalber als sRGB auf nen Stick schreiben um dieses Problem zu vermeiden. Habe jedenfalls schon nette Farbverschiebungen erlebt, wenn die Fotos in eciRGB oder Adobe RGB auf dem Stick waren. Manche Labors können das, andere nicht. Des weiteren läßt durchaus auch die Kalibration bei manchen zu wünschen übrig. Man kann sich nicht wirklich auf korrekte Farben verlassen. Sicher, es gibt gute und schlechte - da muß man halt ein wenig suchen, bis man ein gutes gefunden hat.

Und sonst? Meine Drucke sind einfach lebendiger, kontrastreicher. Und es stimmt einfach. Das was ich am Bildschirm sehe, kommt so aufs Papier. Und einem Kunden kann ich sofort ein Ergebnis präsentieren (sofort im Sinne von warten wir mal, bis der Drucker genug Tinte in die Druckköpfe gepumpt hat und sich bequemt, mit dem Druck anzufangen).

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