21.03.2010, 09:14
Hallo und guten Morgen!
Ich bin wild entschlossen, dem Club der passionierten Corel-User beizutreten. Buch-Cover sollen für den Digitaldruck mit Corel Graphics Suite 11 und Adobes Acrobat Professional 5 erstellt werden. Der Buchblock kommt aus Word. Farbmanagement und die Einstellungen in der Farbverwaltung sind soweit klar. Erstellt wird zunächst eine PS, dann mit dem Distiller gemäß Job-Options das PDF. RGB-Fotos von Digital-Kamera, Scanner und aus Bilddatenbanken werden sofort in CMYK konvertiert, mit CMYK-Standard-Farbpalette bearbeitet, in CMYK abgespeichert.
Bevor es losgeht, frage ich mich - das heißt Euch erfahrene Corelianer, ob ich in zusätzliche Hard- und Software investieren sollte. Dass Profis gerne über Corel Draw die Nase rümpfen, auch Druckereien, habe ich zwar bereits einige Male erfahren, es weckt jedoch erst recht meinen Ehrgeiz - nur blamieren will ich mich nicht. Ich frage also mal drauf los:
Hardware
- Reicht für flüssiges Arbeiten 1 GB RAM oder freue ich mich merklich, wenn ich auf 2 GB aufrüste? Mindestauflösung der Fotos: 300 dpi. Buchformat A5, keine Bildbände.
- Kann der Monitor mit dem Colorimeter Spyder2-Express kalibriert werden (vorgebene Farbtemperatur 6500K, vorgegebenes Gamma 2,2) oder sollte es besser Spyder3Pro mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten sein? Ich verwende einen Consumer-TFT mit 1024x768 in sRGB. Kann man damit einen einigermaßen seriösen Softproof durchführen, wenn mit Spyder2 kalibriert wurde?
- Bringt ein besserer externer Monitor etwas, wenn dieser an die (veralteten) Schnittstellen des Notebooks mit S-Video-Out-Buchse bzw. 15-poliger Buchse angeschlossen wird?
Software
- Sollte ich mir wegen der Preflight-Funktion eine neuere Version des Acrobat zulegen? Natürlich prüfe ich die mit Distiller erstellten PDF im Adobe Acrobat, soweit dies mit der 5er-Version möglich ist. Aber vielleicht erspart mir das Preflight der 7er Version reklamierte PDFs, Hick-Hack mit der Druckerei und anderen Ärger.
- Eine grundsätzliche Frage: Da PhotoPaint laut Druckereien im Druck Probleme bei freigestellten Objekten und in der Farb-Seperation zeigt, sodass mit CorelDraw gearbeitet werden sollte, frage ich mich, ob CD11 insgesamt für die Cover-Erstellung ausreicht. Immerhin gibt es einige integrierte Bitmap-Funktionen im Programm, sodass auf eine Bildbearbeitung mit PhotoPaint verzichtet werden kann.
Leider haben die mir bekannten Corel-freundlichen Druckereien keine Expertise im digitalen Buchdruck. Bei verunglückten PDFs werde ich somit nicht mit Hilfe und Nachsicht rechnen können. Aber es geht doch auch mit Corel oder muss es doch InDesign oder PhotoShop sein?
"Hier werden Sie geholfen!" - ich hoffe doch. Und freue mich auf Eure Antworten.
Ich bin wild entschlossen, dem Club der passionierten Corel-User beizutreten. Buch-Cover sollen für den Digitaldruck mit Corel Graphics Suite 11 und Adobes Acrobat Professional 5 erstellt werden. Der Buchblock kommt aus Word. Farbmanagement und die Einstellungen in der Farbverwaltung sind soweit klar. Erstellt wird zunächst eine PS, dann mit dem Distiller gemäß Job-Options das PDF. RGB-Fotos von Digital-Kamera, Scanner und aus Bilddatenbanken werden sofort in CMYK konvertiert, mit CMYK-Standard-Farbpalette bearbeitet, in CMYK abgespeichert.
Bevor es losgeht, frage ich mich - das heißt Euch erfahrene Corelianer, ob ich in zusätzliche Hard- und Software investieren sollte. Dass Profis gerne über Corel Draw die Nase rümpfen, auch Druckereien, habe ich zwar bereits einige Male erfahren, es weckt jedoch erst recht meinen Ehrgeiz - nur blamieren will ich mich nicht. Ich frage also mal drauf los:
Hardware
- Reicht für flüssiges Arbeiten 1 GB RAM oder freue ich mich merklich, wenn ich auf 2 GB aufrüste? Mindestauflösung der Fotos: 300 dpi. Buchformat A5, keine Bildbände.
- Kann der Monitor mit dem Colorimeter Spyder2-Express kalibriert werden (vorgebene Farbtemperatur 6500K, vorgegebenes Gamma 2,2) oder sollte es besser Spyder3Pro mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten sein? Ich verwende einen Consumer-TFT mit 1024x768 in sRGB. Kann man damit einen einigermaßen seriösen Softproof durchführen, wenn mit Spyder2 kalibriert wurde?
- Bringt ein besserer externer Monitor etwas, wenn dieser an die (veralteten) Schnittstellen des Notebooks mit S-Video-Out-Buchse bzw. 15-poliger Buchse angeschlossen wird?
Software
- Sollte ich mir wegen der Preflight-Funktion eine neuere Version des Acrobat zulegen? Natürlich prüfe ich die mit Distiller erstellten PDF im Adobe Acrobat, soweit dies mit der 5er-Version möglich ist. Aber vielleicht erspart mir das Preflight der 7er Version reklamierte PDFs, Hick-Hack mit der Druckerei und anderen Ärger.
- Eine grundsätzliche Frage: Da PhotoPaint laut Druckereien im Druck Probleme bei freigestellten Objekten und in der Farb-Seperation zeigt, sodass mit CorelDraw gearbeitet werden sollte, frage ich mich, ob CD11 insgesamt für die Cover-Erstellung ausreicht. Immerhin gibt es einige integrierte Bitmap-Funktionen im Programm, sodass auf eine Bildbearbeitung mit PhotoPaint verzichtet werden kann.
Leider haben die mir bekannten Corel-freundlichen Druckereien keine Expertise im digitalen Buchdruck. Bei verunglückten PDFs werde ich somit nicht mit Hilfe und Nachsicht rechnen können. Aber es geht doch auch mit Corel oder muss es doch InDesign oder PhotoShop sein?
"Hier werden Sie geholfen!" - ich hoffe doch. Und freue mich auf Eure Antworten.
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