Vectorgrafikdatei "zerhacken" für Dateiübergabe
#16
Nachtviole schrieb:Hallo mvm!

Paßwortgeschützte PDFs sind allenfalls dann etwas sicher wenn man das Paßwort nicht weitergibt. Aber dann braucht man sie auch garnicht weiterzugeben.
Ansonsten GSview öffnen, im Menu „Optionen / Konfiguriere Ghostscript“ aufrufen, im Dialog das Feld „Ghostscript-Optionen“ um den Eintrag -sPDFPassword=Kennwort (Kennwort = verwendetes Kennwort) ergänzen. Dann das PDF öffnen und über „Datei / Konvertierung“ mit „pdfwrite“ ein neues, freie PDF erstellen.
Abschließend nicht vergessen die Veränderungen bei den Optionen wieder Rückgängig zu machen, so bekommt man nämlich nur PDFs auf welche dieses Kennwort haben. :stinkig:

Steht so schon in der als PDF kostenlosen Postscript- und PDF-Bibel von 2002 auf Seite 569. Entgegen der Aussage in dem Buch geht dies heute auch mit PDFs welche mit 128Bit verschlüsselt sind.

Viele Grüße von der Nachtviole!



mvm schrieb:Hallo Redstar,

Also - was paßt Dir an der PDF-Lösung nicht? Die ist genau für den Zweck geschaffen worden mit allen Möglichkeiten, die Du Dir wünschst. Perfektes Ansehen, perfektes Drucken, Verbot des Importierens in eine andere Software, Verbot des Exports aus Acrobat. Und wenn sie von Behörde zu Behörde weitergegeben wird, dann gehts immer noch nicht.

Hallo MvM, Hallo Nachtviole,
danke für Eure Antworten und die Aufmerksamkeit insgesamt!

Wenn der Nutzer (Kunde) die Datei hochauflösend Drucken darf, sind alle "Vektordaten" an den Druckertreiber weitergegeben. Mit dem zum Drucken erforderlichen Paßwort kann z. B. mit der von Nachtviole genannten Methode sowie anderen Programmen der Code über einen fingierten Druckertreiber neu zu einer offenen Datei 1:1 umgeformt werden. Vieleicht sind dann alle Daten nur noch auf einer Ebene, vieleicht ist alles entgruppiert, aber es ist alles anfaßbar, kopierbar und veränderbar (z. B. auch von mir mühevoll geschaffene Symbolik). Sicher werden die Behördenmenschen keine Ambitionen haben, meine Arbeiten zu verwenden, aber sicher mal ein guter Bekannter (a´la Gutti), der da aus- und eingeht - ein Wettbewerber von mir... Der könnte dann mit genannten Methoden meine Arbeiten super weiterverwenden, darauf aufbauen. Eine entsprechende Beweisführung und juristische Auseinandersetzung wäre mir fast unmöglich. (Diese Spekulationen möchte ich hier eigentlich nicht führen, wer weiß wer alles mitliest und sich da auf den Schlips getreten fühlt - mir geht es um den Lösungsansatz zur sicheren Dateiweitergabe, nicht um die Frage, wer was darf/nicht darf)

MvM, Du scheinst aber überzeugt zu sein, daß die PDF-Wandlung und Paßwortvergabe über Corel ein guter Schutz ist. Darauf würde ich gern aufbauen. Deshalb frage ich mal anders herum: Was mache ich falsch?
Ich sage bei "in PDF freigeben" "Sicherheit" Paßwort vergeben, auch für hochauflösenden Druck, dann speicher ich ab.
Welche Kompabtiblität sollte ich wählen (X-1a und x-3 geht keine Paßwortvergabe; Acrobat5 oder 6 geht mit Paßwort, hatte ich gewählt) .
Wenn ich die so "freigegebene PDF über CorelDraw öffnen will, fragt er mich nach dem Paßwort. Mit dem Druckpaßwort kann ich die Datei dann in Corel öffnen, alle Vektorgrafiken sich "offen". - Brauche also nicht mal über Nachtviole´s Weg gehen. Wie kann ich das verhindern?

Viele Grüße
Redstar
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Vectorgrafikdatei "zerhacken" für Dateiübergabe - von Redstar92 - 19.07.2011, 15:21