27.04.2013, 21:23
artlamp schrieb:Mit der Programmarchitektur kenne ich mich nicht aus. Ich dachte bisher, Corel draw wäre mit Indesign vergleichbar. Das habe ich zwar auch, hab damit aber fast noch nie gearbeitet und weiß da nicht gut Bescheid.
Nach Euren Tips sieht es nun aber doch sehr danach aus als ob sich das jetzt ändern müßte/sollte.
Nein, CorelDraw ist vergleichbar mit Adobe Illustrator, also ein vektorbasiertes Illustrationsprogramm. Mit sowas erstellte man ursprünglich einzelne Grafiken, die dann in DTP-Software Verwendung fand. Heutzutage müssen alle Programme immer mehr können und nehmen so Funktionen auf, die auch Programmüberschneidend sind.
Mit Indesign kann man nicht wirklich zeichnen und Grafiken erstellen. Aber man kann hunderte von Seiten mit extern verknüpften Bildern bearbeiten und die Software hat kein Problem damit. Außerdem bietet sie Textformatierungen für Fließtext, die deutlich feiner sind, als in CorelDraw.
In CorelDraw kann man durchaus viele Seiten darstellen, wo die Grenzen sind hängt im wesentlichen vom System ab, also vor allem vom Arbeitsspeicher. Und sicher verbessert man die Situation, indem man die Bilder extern verknüpft. Es wäre halt nicht mein Weg, da erfahrungsgemäß Corel irgendwann in die Knie geht. Im Zweifelsfall würde ich das in einzelnen Kapiteln abspeichern.
Wenn Du aber Indesign hast, würde ich mich damit vertraut machen und das nicht als Alternative zu CorelDraw sehen, sondern als Ergänzung.
Betriebssystem / Grafik-Software: Windows 11, Corel-Suite 2023, Adobe-Suite 2023