14.10.2015, 20:10
Uta schrieb:Ich wusste bisher noch nicht, dass sich die Sättigung übers ganze Bild nicht auf die Graustufen auswirkt.Eigentlich sollte es "Farbsättigung" heißen, dann wäre es jedem sofort klar.
Wenn Du mal am Sättigungsregler spielst, wirst Du merken,
dass jede Farbe bei "0" zu Grau wird.
Grau jedoch kann nur heller oder dunkler sein, von reinweiß bis tiefschwarz.
Da ihm jeglicher Farbanteil fehlt, reagiert es auch nicht auf die Farbsättigungsrate.
Hier werden die Begriffe und Eigenschaften von Farben verständlich erklärt.
Uta schrieb:Hast du einen Tipp, wie ich bei der Bearbeitung vorgehen muss, damit meine Bilder nicht zu unnatürlich aussehen?Nichts leichter als das ;-)
Dass man ein Foto durch stundenlanges Bearbeiten eher "verschlimmbessert",
ist ein bekannter Effekt und passiert auch Profis.
Dagegen hilft Folgendes:
- Erst mal IMMER an einer Kopie arbeiten, NIE am Original!
Schnell hat man sich beim Speichern mal verklickt,
und dann wäre das ganze Bild futsch.
- Nicht länger als eine Viertelstunde am selben Bild kleben.
Wer als Neuling nur mit Helligkeit, Farben, Kontrasten usw. spielt,
dem reichen auch 5 min.
- Pause machen, weg vom PC, abschalten (Kopf, nicht PC)
Solange die Bilder in PI geöffnet sind,
kannst Du unerwünschte Schritte auch rückgängig machen.
- Wenn man keine konkrete Idee mehr zum Verbessern hat,
dafür aber den Eindruck, dass es irgendwie trotzdem noch besser gehen sollte:
gute Nacht!
Am nächsten Tag wirst Du das Bild wieder mit neutraleren Augen sehen.
- Und ganz wichtig:
Wandle Deine Bilder aus der Kamera in TIF-Dateien um!
Die kannst Du im Gegensatz zu JPG beliebig oft
in PI öffnen und speichern, ohne dass sie Verluste erleiden.
und sitze mit Unterbrechungen oft mehrere Tage an einem Bild.
Eine Kameraserie von z.B. 500 Bildern braucht selten weniger als ein halbes Jahr,
bis ich mit allem durch bin und mit allem zufrieden.
Das schaffst Du nicht, wenn Du ein Bild in einem stundenlangen Rutsch
von Anfang bis Ende durchziehen willst.
Gruß,
Hans