Impressionen... aus Antwerpen
#1
.
Um es gleich vorauszuschicken:
wer nach Antwerpen will um "schöne" Bilder zu knipsen,
der sollte daheim bleiben oder anspruchsloser Masochist sein!


So wie Britten-Konzerte als unspielbar gelten
und Kafka-Romane als unlesbar [SIZE="1](wer es je versucht hat, wird mir zustimmen)[/SIZE],
so ist Antwerpen eine absolut "unfotografierbare" Stadt :?

Das ist schade, denn eigentlich finden sich hier alle notwendigen Zutaten:
..[Bild: haken-0015.gif] schmucke Altstadtgassen & modernes Großstadtflair
..[Bild: haken-0015.gif] eine weltoffene junge Szene & traditionelle Kultur
..[Bild: haken-0015.gif] lebendige Plätze & reichlich Wasser in der Stadt und drumrum

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[Bild: 4749360.jpg]


Dumm nur, dass sich all das nicht zu einem Eindruck zusammenfügt,
sondern (wie in Belgien leider so oft) ästhetisches Flickwerk bleibt.

So weit sind wir aber noch gar nicht, denn zunächst
heißt es erst mal überhaupt in die Stadt rein zu kommen!
Also flugs das Auto etwas außerhalb geparkt und die Tram genommen.
Die fährt dankenswerterweise von überall her und zum Zentrum hin.

Die hier vergammelte, prinzipiell jedoch geniale Anzeige an jeder Haltestelle erklärt uns nicht nur,
wohin die Reise wann mit welcher Linie geht, sondern auch noch,
wo sich der Zug gerade befindet, der vor einer halben Stunde hätte hier sein sollen Rolleyes

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[Bild: 5000377165_66ed361eb9_z.jpg]


Der freundliche Antwerpener rät dazu, an der Haltestelle "Määr" auszusteigen.
Entsprechend groß ist die Enttäuschung, denn vom Meer ist da weit und breit nix zu sehen!
Was sich wie "Määr" anhört und "Meir" schreibt, hat zwar durchaus mit Wasser zu tun.
Trotzdem stehen wir auf einem großen gepflasterten und vor allem furztrockenen Platz,
von wo man wenigstens schon mal einen Hauch von Kathedrale erspicken kann.

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[Bild: 5000973944_9b59491608_z.jpg]


Ganz so falsch können wir dennoch nicht sein,
denn bereits jetzt treffen wir unsere mikrosensorbewaffneten Freunde aus Fernost.
Und wo die sind, können die Fotomotive nicht weit sein MrGreen

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[Bild: 5000973294_4f8e5b60d6_z.jpg]


So kämpfen wir uns denn hindurch, vorbei an den Alpträumen bekiffter Städteplaner aus den 70ern...

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[Bild: 5000381373_a7cfd43dc5_z.jpg]

... und den Wahnvorstellungen internationaler Hotelketten,
ein Stadtbild mit ihren psychodelischen Phantasien verschlimmbessern zu können:

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[Bild: 5000983486_7abea647eb_z.jpg]


Beim Bummeln bekommen wir sogleich vorgeführt,
womit in Antwerpen mit Vorliebe gehandelt wird:

[Bild: diamanten-0001.gif]


Ein Juwelier neben dem Anderen, und von Teenie's erstem Taschengeldring
bis hin zum Protzcollier im Rockefeller-Format bleibt kein Wunsch unerfüllt!

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[Bild: 5000984284_09cc68fab5_b.jpg]

Unbeeindruckt von alledem hat dieser feine Herr
seit Jahren seinen Stammplatz im Straßencafé sicher:

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[Bild: 5000377905_69996bd628_z.jpg]

Ob er jemals etwas bestellt (und getrunken!) hat,
entzieht sich meiner Kenntnis MrGreen

Jetzt aber rein ins Altstadtlabyrinth!
Leider geht es in der malerischen Altstadt so eng zu,
dass vernünftiges Fotografieren nahezu unmöglich ist.

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[Bild: 5000985088_d66aa58668.jpg]

Mehr Platz gibts auf dem "Grote Markt" - wie der Name schon sagt:

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[Bild: 5000982870_2109a4b6b0_z.jpg]
Das "Stadhuis", also Rathaus, wurde 1999 von den UN zum Weltkulturerbe ernannt
und bietet zusammen mit den alten Wohn- und Geschäftshäusern reicher Reeder
und Holzhändler ein malerisches Ensemble zum Treffen, Fotofieren, Sehen und Gesehenwerden.

Hier lässt sich's ne Weile aushalten... [Bild: a030.gif]

[SIZE="1]0902[/SIZE]
[Bild: 5000383841_c99c18304a_z.jpg]


Ein paar Meter weiter, am Ufer der Schelde (sprich: Skelde),
hockt in der Wagneroper "Lohengrin" Heinrich der Vogler
und spinnt seine garstigen Kriegspläne gegen Ungarn.

Wir hingegen sind friedlich und freuen uns, dass wir endlich Wasser zu sehen
und ein klein bisschen Hafenatmosphäre zu schnuppern bekommen:

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[Bild: 5000383199_e48e0818be_z.jpg]


Angeblich soll ja der Antwerpener Hauptbahnhof eine Sehenswürdigkeit an sich sein.
Nu schau mer mal... 8-)

[SIZE="1]0884[/SIZE]*
[Bild: 5000371783_67f7da691d_z.jpg]

Naja, irgendeine Mischung aus Gelsenkirchener Barock
und Moskauer Zuckerbäckerstil, viel Protz und reichlich Grau... :?
Wie sieht's denn innen aus?

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[Bild: 5000975298_51c597b19e.jpg]

Ok, ein vierstöckiger Bahnhof
[SIZE="1](eine Etage versteckt sich schamhaft unter dem Bodenniveau)[/SIZE]
macht natürlich schon was her.

Aber wer sich jetzt nach hinten umdreht,
der ahnt anhand der ehemaligen Außenfassade des Kopfbahnhofs,
dass der wahre Grund für seine Berühmtheit im Innern steckt:

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[Bild: 5000976054_f273384d56_z.jpg]

Und was für eine Pracht uns da erwartet! [Bild: c035.gif]

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[Bild: 5000374011_cdd19c2d5e_z.jpg]

Nicht ohne Grund steht der Bahnhof "Antwerpen-Centraal" unter Denkmalschutz,
nachdem man ihn in den 50er Jahren beinahe wegen Baufälligkeit abgerissen hätte.

Das ganze Gebäude ist liebevoll restauriert und in den (fast) Originalzustand versetzt,
in dem es 1905 als "netter kleiner Bahnhof", so König Leopold II., eröffnet wurde.

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[Bild: 5000375545_0292685d0f_z.jpg]

Steht man inmitten dieses fast schon erdrückenden Paradeexemplars der Art Nouveau,
ist man einfach nur noch überwältig von so viel klassischer Schönheit!

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[Bild: 5000374831_2c4cd64610_z.jpg]

In allen Details spiegelt sich die überquellende Sinneslust jener Epoche,
die von Luxus, Dekadenz und dem Hang zu leichtlebiger Eleganz geprägt war.

[SIZE="1]0890[/SIZE]*
[Bild: 5000979406_3659854999_z.jpg]


Da fällt es nicht mehr schwer sich auszumalen, wie anno dazumal im Jugendstil
die feinen Herrschaften ihren dampfrossgezogenen Luxuswaggons entstiegen
und durch die Hallen schlenderten, um im benachbarten Zoopark zu flanieren
oder sich von Pferdekutschen zu den angesagten Cafés und Geschäften chauffieren zu lassen...

[SIZE="1]0905[/SIZE]***
[Bild: 5000370061_4ae4e9814b_o.jpg]



Beglückt und zufrieden, dass wir doch noch lohnenswerte Motive erspäht haben,
ziehen wir wieder zurück in die touristengeschwängerte Altstadt,
um uns zum Abschluss noch eines der berühmten belgischen Bierchen zu genehmigen.

Und hier treffen wir direkt vor dem Portal der Kathedrale
- welch' erfreuliche Überraschung - Jack Jaxx!

Jack ist, wie er sich selber nennt, ein Straßenkünstler,
und zwar von einer langsam aber sicher aussterbenden Sorte,
talentiert, idealistisch und verrückt genug,
um mit seiner Kunst sich und seine Familie zu ernähren.

[SIZE="1]0893[/SIZE]**
[Bild: 5000981576_40671c63dc.jpg]

Kaum zu glauben: Jack ist 49 Jahre alt!
Seine verschiedenen Shows sind eine Mischung aus
Akrobatik, Clownerie, Persiflage und sonstiger Kleinkunst.
Damit tritt er seit 30 Jahren kreuz und quer durch Europa auf,
meistens auf der Straße oder in einem festen Engagement.

[SIZE="1]0894[/SIZE]**
[Bild: 5000379599_0cd12d7860_z.jpg]

Im Sommer 2008 radelte Jack mit einem Lastendreirad von Antwerpen
über Deutschland, Polen und das Baltikum bis in die alte Zarenstadt St. Petersburg
und auf dem Rückweg mal eben noch durch halb Skandinavien.
Mit dieser Aktion unterstützte er die Elly's Kids Foundation,
ein privates Schulhilfsprojekt in Guatemala.

An seiner Webseite könnte Jack vielleicht noch arbeiten und sich dabei
aus dem unerschöpflichen Ratgeberfundus Helmuts und des Forums bedienen... Rolleyes

Als Clown mit Herz, der für sein Publikum einfach nur das spielt,
was er sowieso ist, bleibt er einzigartig und unverbesserlich: Jack Jaxx :icon_bravo:

[Bild: smilie_verkl_055.gif]

Und ehrlich gesagt, das Treffen und Plaudern mit Jack hat mich auch
darüber hinweg getröstet, dass Antwerpen nicht DIE großen Traummotive zu bieten hatte... ;-)

Gruß,
Hans


[SIZE="1]

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#2
Für diese Bilder herzlichen Dank an hsk!

Das ist eine wunderschöne Reportage über einen Stadtrundgang, interessant, gespickt mit allerlei Wissenswertem, Witz und Fotos, die man sich mehrmals anschauen muß - so toll finde ich sie.
Wie kann ein Laie sich über die Fotos eines Profis auslassen - ich jedenfalls habe keinen besseren Wortschatz als den oben benutzten zur Verfügung.

Ich war noch nie in Antwerpen (wo soll ein "Ossi" in den paar Jahren auch überall gewesen sein MrGreen), aber ich habe einen Eindruck gewinnen können, wenn hsk uns auch verklickern will, daß man nicht unbedingt dorthin "muß".

Ganz begeistert grüßt - maxie
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#3
Dafür, dass Antwerpen nichts an "einfachen" Fotomotiven zu bieten hat, ist Deine Ausbeute aber gut- in jeder Hinsicht!MrGreenund natürlich:icon_bravo:

Deine Bilder rufen da Erinnerungen an meine Forschungszeiten in Flandern hervor, als ich des öfteren in Antwerpen, gent und Brügge zu tun hatte.

Der Bahnhof ist tatsächlich so ein
"Überraschungsei", hast Du toll gemacht, auf die Überraschung hinzuführen!:daumen:
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#4
Hallöle.

Auch ich bin begeistert von Deinen @hsk, Bildern und Deiner lockeren
Art zu "erzählen". Das wird nie langweilig mit Dir. 8-)
Auch sehr schön mit den weiterführenden LINKS und youtube-Clips. :daumen::icon_bravo::daumen:

Dankeschön dafür!! Bussi
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#5
Danke Euch 3en! :lol:

So richtig vollständig sind meine "Rundgänge" (leider) nie.
Weder habe ich die Zeit dafür, noch soll das hier
ein Touristenführer mit sämtlichen Sehenswürdigkeiten sein.

Andererseits versuche auch immer, ein bisschen was von dem einzufangen,
woran der eifrige Dauerknipser unachtsam vorüber läuft
und was dem Motivsammler zu unwürdig erscheint.

Es sind halt meine persönlichen Eindrücke -
schön wenn es Euch trotzdem oder deswegen gefällt ;-)


maxie schrieb:Wie kann ein Laie sich über die Fotos eines Profis auslassen
Indem er/sie einfach seine Meinung sagt:
Klappe auf... bla blubb... Klappe zu. Fertig.

Das selbstgefällige Gesülze der "Hach-was-sind-wir-heute-wieder-kreativ"-Fraktion
kann ich mir 9 von 10 mal anhören, wenn ich auf Kollegen treffe :icon_vampirschreck:

Hier macht das Fotozeigen und -gucken einfach "nur" Spaß,
und so soll's sein MrGreen

Gruß,
Hans
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#6
[Bild: hsak4750215.jpg]

Schon genial, sich so zu positionieren, dass es aussieht, seien die Flaggen akkurat vor den Fenstern drapiert!
Das Bild finde ich besonders detailreich an Informationen, da merkt doch den Blick des Profis für Vordergrund, Hintergrund, Ausschnitt, Farben, Formen.
Macht richtig Spaß, die Serie mal Bild für Bild in Einzelheiten zu analysieren, kann man was draus lernen!
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#7
Lia schrieb:Schon genial, sich so zu positionieren...

... da merkt doch den Blick des Profis für Vordergrund, Hintergrund, Ausschnitt, Farben, Formen.
Siehste mal: der Profi hat das auch just eben gemerkt!

Eigentlich stand ich nur deswegen genau da,
weil ich da den Kellner so putzig im Visier hatte... :oops::lol:

Womit wir wieder mal den Fachverstand von Profis und "Laien"
in ganz neuer Weise beleuchtet hätten MrGreen

Gruß,
Hans
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#8
Hm, das Foto hat mindestens zwei Ebenen oder Blickfänge, eigentlich drei, denn auch der Baum hat eine eigenständige Wirkung, spielt aber eine Rolle für das gesamte Bild.

Ist übrigens eines jener Bilder, an dem sich gut erkennen lässt, wie unterschiedlich die individuelle Wahrnehmung ist oder wer wie auf was zuerst guckt.
Mir stach zuerst die Fassade ins Auge, dann die sozusagen zweite Fläche mit Kellner, Baum und Café.
Andere werden es genau umgekehrt wahrnehmen!MrGreen

Zitat:Siehste mal: der Profi hat das auch just eben gemerkt!

Eigentlich stand ich nur deswegen genau da,
weil ich da den Kellner so putzig im Visier hatte...
Kannste mal sehen, ein wirklich zufällig auch im kleinsten Detail gelungener Zufallstreffer!:kichern:
*und wechhier*
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#9
Lia schrieb:[...] Zufallstreffer!:kichern:
*und wechhier*
Kannst dableiben ;-)

Jeder Fotograf, wenn er ehrlich ist, wird zugeben,
dass er ohne Zufälle jedweder Art seinen Job an den Nagel hängen könnte.

Was uns vom Hobbyknipser (nicht abwertend gemeint!) unterscheidet:
wir wissen um solche Zufälle, wir achten darauf, wir suchen und nutzen sie.



Lia schrieb:Macht richtig Spaß, die Serie mal Bild für Bild in Einzelheiten zu analysieren, kann man was draus lernen!
Ohne den Baum z.B. wäre das Bild gar nicht erst enstanden.

Eigentlich ist er das Allernebensächlichste darauf.
Trotzdem macht er sich unentbehrlich, denn
[SIZE="4]>[/SIZE] er bringt eine farbliche Auflockerung
[SIZE="4]>[/SIZE] er trennt auf dem 2dimensionalen Bild den Vorder- und Hintergrund
.....und macht es für den Betrachter damit übersichtlicher und einteilbar
[SIZE="4]>[/SIZE] er verbindet in der 3dimensionalen Szene das Café mit dem Rathaus
.....und leitet vom Vorder- zum Hintergrund über
[SIZE="4]>[/SIZE] er setzt dem dominanten Rathausturm einen Gegenpol entgegen
[SIZE="4]>[/SIZE] und er teilt das Bild in den Goldenen Schnitt

Diesmal hat das alles gepasst,
aber letztendlich steckt man nicht drin - Zufall mit Nachhilfe ;-)

Gruß,
Hans
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#10
Zitat:Kannst dableiben
Danke, da kann ich wenigstens dazu lernen!;-)

So eine Analyse könntest Du uns Hobby- Knipsern gelegentlich mal als "Hausaufgabe" stellen.
Können wir viel draus lernen.
In der theoretischen Analyse war ich so ziemlich bei dem, was Du oben schreibst, blöd nur, dass es mir in akuten Situationen seltenst gelingt, die Theorie so perfekt in die Praxis umzusetzen.
Manchmal meine ich, zu Zeiten der analogen Fotografie habe ich mir mehr Mühe gegeben, vor allem bei statischen Motiven.
Wobei das fragliche Bild ja wieder Dynamik in der Statik hat- eben doch Profi!
Zitat:wir wissen um solche Zufälle, wir achten darauf, wir suchen und nutzen sie.
Ja, wobei ich vermute, dass ein Profi sie oft intuitiv erfasst und umsetzt.
Technik und Wissen sind unabdingbar, dann kommt Erfahrung hinzu, aber Intuition und Begabung gehören auch zum Beruf.
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