PDF-Export: Richtige Einstellung für "Faben ausgeben"
#1
Hallo zusammen,

worin besteht in den PDF-Einstellungen unter "Farbe" -> "Farben ausgeben als:" zwischen CMYK und Programmeigen?

In beiden Fällen würde das Farbprofil mit in die PDF-Datei gespeichert werden.
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#2
fucruiser schrieb:Hallo zusammen,

worin besteht in den PDF-Einstellungen unter "Farbe" -> "Farben ausgeben als:" zwischen CMYK und Programmeigen?

In beiden Fällen würde das Farbprofil mit in die PDF-Datei gespeichert werden.

Hallo Marko,

wenn Du verschiedene Farbräume im Dokument hast und dies für sinnvoll hältst, kannst Du diese genauso in der exportierten PDF-Datei erhalten - dabei werden aber maximal drei Farbräume in die Datei eingebettet.
Allerdings funktioniert das so nicht bei jeder PDF-Definition. Ein PDF/X z.B. darf je nach Definition kein RGB enthalten und in Folge dessen werden RGB-Farbräume dennoch nach CMYK konvertiert.

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#3
Hallo MvM,

danke für die Aufklärung.

Wo ich Dich gerade einmal "an der Strippe" habe...

Meine Online-Druckerei bietet einen Druck mit UV-Glanzveredelung an. Das bedeutet aber, daß ich mein gesamtes Dokument ca. 10% heller abgeben muss, weil die Lackschicht den Druck wieder etwas abdunkelt.

Bisher habe ich immer ein Rechteck genommen, dieses komplett über meine Vorlage aufgezogen und mit einer Linse "Aufhellen" versehen. Die Linse ist allerdings doch nur eine RGB-Eigenschaft genauso wie Transparenzen. Gibt es noch eine andere Möglichkeit mein gesamtes Dokument auf 10% aufzuhellen ohne einen solchen RGB-Effekt, der dann auch die Umwandlung in CMYK besteht?
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#4
Hallo Marko,
wenn du alle deine Objekte auswählst kannst du über -->Effekte-->Anpassen-->Helligkeit, alle Farben heller machen.
Allerdings ist das dann nicht mehr wie bei einer Linse rückgängig zu machen, also am besten am Duplikat verwenden.

Gruß
Norre
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#5
Hallo norre,

arbeitet man bei solchen Dingen grundsätzlich besser mit einem Duplikat?

Auch bei so Befehlen wie "In Bitmap konvertieren" um z.B. Transparenzen druckbar zu machen?

Wie ist der Workflow da bei Euch so? Versuche meinen gerade zu optimieren und kann noch viel von norre und MvM lernen :-)
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#6
Hallo

Zitat: Das bedeutet aber, daß ich mein gesamtes Dokument ca. 10% heller abgeben muss, weil die Lackschicht den Druck wieder etwas abdunkelt.

wer sagt n sowas bitte?
UV Lack dunkelt nix ab.
Wenn du dein Dokument aufhellst änderst du auch die Farbintensität, und die bekommst du selbst dann nicht zurück
wenn Uv Lack 10% des Lichteinfalls filtern würde, was er nicht tut..

schon mal mit partiellem Lack gearbeitet..? daran müsstest du das eindeutig selber sehen können

Diese Annahme ist schlicht falsch.

freundlich grüßt

Suc
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#7
Suc schrieb:Hallo

Zitat: Das bedeutet aber, daß ich mein gesamtes Dokument ca. 10% heller abgeben muss, weil die Lackschicht den Druck wieder etwas abdunkelt.

wer sagt n sowas bitte?
UV Lack dunkelt nix ab.
Wenn du dein Dokument aufhellst änderst du auch die Farbintensität, und die bekommst du selbst dann nicht zurück
wenn Uv Lack 10% des Lichteinfalls filtern würde, was er nicht tut..

schon mal mit partiellem Lack gearbeitet..? daran müsstest du das eindeutig selber sehen können

Diese Annahme ist schlicht falsch.

freundlich grüßt

Suc

Das schrieb mir die Druckerei nachdem ich Autogrammkarten habe drucken lassen, die am Ende viel dunkler aussahen als meine Vorlage. Kontraste waren teilweise verschluckt und Übergänge von schwarz nach grau teilweise nur schwarz.
Hab da im Hinterkopf das das nur eine Ausrede der Druckerei gewesen sein könnte um einen Fehler zu vertuschen.
Meine Vorlage war definitiv detailierter und heller als der Druck.

Das Qualitätsmanagement dieser Druckerei empfahl mir daraufhin das gesamte Dokument 10% heller zu gestalten.
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#8
Hallo,
fucruiser schrieb:....arbeitet man bei solchen Dingen grundsätzlich besser mit einem Duplikat?
Wie ist der Workflow da bei Euch so?
ich habe es halt so gemacht.
Behalte also meine Originaldatei als Sicherung. (manchmal auch Zwischenschritte in der Bearbeitung)
Oft war es auch übertrieben aber bei den heutigen Speicherpreisen spielen ein paar GB mehr auch keine Rolle mehr.
Ich kann wenn z.B ein anderer Druck gewünscht wird wieder darauf zugreifen oder der Ausfall nicht ganz zufriedenstellend war ein bisserl an den "Schrauben" drehen. Ich tue mir leichter wenn ich vom Original ausgehe als wenn an der schon veränderten Datei nochmals rumgeschraubt wird

Außerdem schreibe ich in diese, für den Druck verändere Datei, in die Eigenschaften meine gemachten Änderungen sowie die Werte dazu.
So kann ich wenn z.B nach einen Jahr der Kunde kommt und sagt er will es im Nachdruck etwas heller haben die Originaldatei rauskramen und schnell die Werte verändern.

Gut ich muss sagen es kam nicht so oft vor dass ich aufs Original zurück gegriffen haben, aber für die paarmal war es eine Erleichterung.

Gruß
Norre
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#9
Da hast Recht.. das war einfach ne ziemlich lahme Ausrede

ich nehm eher an das irgendwo im Workflow wat nit stimmt.. wo müsste man nachforschen
am Lack lags auf keinen Fall

freundlich grüßt
Suc
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#10
SUC hat recht, UV-Lack hat keine Auswirkung auf die Helligkeit. Das kann passieren bei einer Folienkaschierung.
Die Linse zum aufhellen funzt eh nicht im Druck. Das ist wie eine Transparenz. Dann müsstest Du das gesamte Dokument anschließend zu einer CMYK-Bitmap reduzieren und somit hättest Du jeglichen Vorteil der Vektorgrafiken verloren.

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